Jaja. Mein Laptop streikt schon am zweiten Tag, und weil hier die Internet- und Stromverbindung immer wieder streikt... nur kurz. Nachdem mich mein Schwesterchen netterweise an den Flughafen brachte, stieg ich mit einem mulmigen Gefuehl und ca. 95% Indern in den Flieger Richtung Neu Delhi.
In Neu Delhi lief die Passkotnrolle und das Gepaeckabholen erstaunlich speditiv und als ich aus dem Flugzeug rauskam, stand da auch schon ein Inder mit einem Schild und meinem Namen und ehe ich mich versah, lag ich schon in meinem Billighotel im Travellerviertel Pahar Ganj, ganz in der Naehe des Hauptbahnhofs, wo ich mich um 4.00 morgens muede ins Bett legte.
In Neu Delhi lief die Passkotnrolle und das Gepaeckabholen erstaunlich speditiv und als ich aus dem Flugzeug rauskam, stand da auch schon ein Inder mit einem Schild und meinem Namen und ehe ich mich versah, lag ich schon in meinem Billighotel im Travellerviertel Pahar Ganj, ganz in der Naehe des Hauptbahnhofs, wo ich mich um 4.00 morgens muede ins Bett legte.
Um all das zu beschreiben, was ich am ersten Tag alles erlebte, felht mir im Moment einfach Lust und Zeit. Nur soviel: Alle meine Vorurteile gegenueber den Indern haben sich nicht bestaetigt. Alle Leute hier sind so freundlich und zuvorkommend wie ich es mir nie haette vorstellen koennen.
Da ich bis zum ersten Morgen weder was zu Trinken noch Geld hatte, war die erste Mission am ersten Tag, einen Geldautomaten zu finden. Voller Optimismus machte ich mich in der bruetenden Mittagshitze auf den Weg, musste meinen Spaziergang dann aber nach einer knappen Stunde abbrechen, weil mir einfach schwindlig wurde, was wohl auch mit den geschaetzten 4 Stunden Schlaf zu tun hatte.
Schon da lernte ich verschiedene Einheimische kennen, die mich die meisten am Liebsten gerade nach Hause genommen und ihrer Familie vorgestellt haetten. Gegen Abend lernte ich einen Israeli kennen, der in der Schweiz wohnt und Indien bereits seit Jahren besucht. Wir assen irgend was Unausprechliches, tranken ein paar Bier und er erzaehlte mir, wo er schon ueberall war in Indien und sagte schlussendlich, er wolle mir jemanden vorstellen.
Wir wanderten durch einige erwinkelte Gassen und in einem kleinen Reisebuero stellte er mir junger Besitzer Shavi vor. Wir unterhielten uns, eines fuehrte zum anderen und ehe ich mich versah, hatte ich ein Flugticket und eine Einladung zu Shavis Familie nach Srinagar im Kaschmir, nahe der Grenze zu Pakistan, in der Tasche, wo ich mich bei angenehmen Temperaturen ein paar Tage auf dem Hausboot von Shavis Familie aufhalten werde.
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