Ein schon sehr lange gehegter Wunsch
von Yoo war es, in ihrer Heimat den Versuch einer kleinen Pilzzucht
zu starten. Und da ich auch ein absoluter Pilzliebhaber bin, war ich
natürlich sofort auch einverstanden. Und schlussendlich gestaltete
sich das Ganze Einiges weniger kompliziert, als ich es mir
vorgestellt hatte.
Folgende Dinge mussten wir besorgen:
- 6 Körbe mit relativ grossen Löchern
- Pilzextrakt (erhältlich in jeder grösseren Stadt)
- Kompost (am besten aus Kuhscheisse)
- Klein geschnittener Stamm eines Bananenbaums
- Stroh
- Gewächshaus
Das grösste Problem war eigentlich das
Gewächshaus. Das gibt es hier nicht wie bei uns in jedem Hobby-laden
zu kaufen. Also musste ich was selber basteln, was mich dann fast den
ganzen ersten Tag kostete, da ich nach einer halben Stunde Arbeit
immer wieder eine Pause einlegen musste, weil es einfach zu heiss
war. Zum Glück kam Yoo dann die Idee, anstatt ein solches
Gewächshhaus selber zu bauen, einfach ein Hühnergehege, die es hier
zu Haufen gibt, zu benutzen. Und das funktionierte in der Tat sehr
gut.
Dann wurden die Körbe ca. 6 cm mit
Stroh gefüllt, darauf kamen dann die Bananenschnitze und eine dünne
Schicht Kompost, der vorher mit etwas Reismehl angereichert wurde,
und die Bananenschnitze und dann darauf der Pilzextrakt, den wir in
Nakhon Phanom für 40 Baht gekauft hatten.
Dann wird das Ganze mit reichlich
Wasser begossen, bevor das Gewächshaus luftdicht verschlossen wird.
Nach 4 Tagen wird noch einmal Wasser nachgegossen und nach 11 Tagen
sollten dann die fertigen Pilze geerntet werden können. Ich bin
gespannt. :)
Und weils mir sonst langweilig wuerde,
haben wir auch noch ein kleines Strohhuettchen gebaut, das nun als
Essenplatz dient.


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