9. Dezember 2013

Erzwungene Ruhetage


Nachdem wir am Sonntag nach dem ganzen Spitaltrouble bewusst einen Ruhetag für den Kleinen eingelegt haben, waren wir am Montag wegen der Grossdemonstration der Opposition quasi gezwungen Zuhause zu bleiben. 
Bereits am Morgen, als ich mir beim nächsten 7eleven meinen Kaffee holte, begegneten mir Horden von Oppositionsanhängern mit Thailandfahnen und gelben T-Shirts. Gemäss behördlichen Angaben waren mehr als eine halbe Million Demonstranten auf der Strasse der Hauptstadt. Da sich die Demonstranten auf verschiedenen Routen Richtung Regierungszentrum bewegten, kam der Verkehr auf den Hauptachsen völlig zum Erliegen. Das einzig gute daran war, dass die grosse Rama 8 Strasse, die direkt vor unserem Appartement durchläuft, davon auch betroffen war und gesperrt wurde und dadurch über den Tag fast eine gespenstische Ruhe herschte. Ansonsten haben wir von den Demonstrationen selber gar nicht viel mitgekriegt. Und selbst wenn: war ja alles friedlich verlaufen bis jetzt...







Also machten wir uns am Nachmittag halt zu Fuss auf den Weg und verbrachten einen grossen Teil der Zeit im nahegelegenen Rama XIII Park und gönnten uns ein wenig Ruhe. Erst gegen Abend besuchten wir noch einen Markt in der Gegend und gönnten uns ein nettes Nachtessen am Chao Phraya Fluss. War auch ganz schön so...






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